Einer der Söhne von Jakob Schmid von Grüneck kaufte sich das Haus zum Obertor und baute dort, wohl aus Liebe zu seiner Frau, einen hübschen mit bunten Malereien und sinnvollen Sprüchen ausgestatteten Saal. Der Saal wird heute von der Stadtverwaltung genutzt und ist nicht öffentlich. Ein Ururenkel des Dynastiegründers erstellte in nächster Nachbarschaft zum "Stammsitz" die Casa Gronda, ein Haus von sehr grossem Bauvolumen und reizenden Stuckatursälen im Erdgeschoss. Auch die Casa Gronda ist Privateigentum und die Räume sind vermietet. Die Schmid von Grüneck spielten in der Verwaltung des Dreibünde Staates eine wesentliche Rolle und stellten auch immer wieder Beamte im Veltlin. Sie waren aber auch Heerführer in den europäischen Heeren des 17. und 18. Jahrhunderts. 1836 verstarb die letzte weibliche Schmid von Grüneck der Ilanzer Linie.