Nach der Reformation begann die Zeit der Adelsfamilie Schmid von Grüneck, die das Leben in Ilanz entscheidend prägte. 1544 erhielt Jakob Schmid von Ilanz vom österreichischen Kaiser den Adelstitel und nannte sich fortan "von Grüneck". Damit berief er sich darauf, ein alt eingesessenes Rittergeschlecht zu sein, denn nahe der Stadt Ilanz steht noch heute die Ruine der Burg Grüneck. Die Schmid führten in ihrem Wappen eine aufrechte Schlange, das Zeichen des Feuers und das Berufssymbol der Schmiede. Jedenfalls war Jakob ein tüchtiger Mann. Er erwarb an der Städtlistrasse in Ilanz ein Haus und baute es zu seinem ersten Stadtwohnsitz aus. In diesem Stadthaus richtete er sich standesgemässe Räume ein, zum Beispiel einen Saal mit unterhaltenden Wandbildern. In diesem Haus ist heute das Museum Regiunal Surselva untergebracht und die Wandmalereien können besichtigt werden.